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Cost Engineering trifft Carbon Transparency: Die Partnerschaft von sustamize und Indec

Kosten und CO₂ gemeinsam optimieren: Die Partnerschaft von sustamize und Indec
Über viele Jahre wurde Benchmarking in Industrieunternehmen von einer zentralen Frage bestimmt: Wie lassen sich Kosten senken?
Heute verändert sich diese Perspektive grundlegend. Führungskräfte, Entwicklungsabteilungen und Cost-Engineering-Teams werden längst nicht mehr ausschließlich an Kosten, Qualität oder Time-to-Market gemessen. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen eine weitere entscheidende Dimension berücksichtigen:
Welchen CO₂-Fußabdruck hat ein Produkt – und welchen Einfluss hat dieser auf seine Wettbewerbsfähigkeit?
Diese Entwicklung verändert Lieferketten und Produktstrategien weltweit. Große OEMs und internationale Unternehmen verlangen von ihren Lieferanten zunehmend detaillierte Emissionsdaten auf Produkt- und Komponentenebene. Gleichzeitig sorgen regulatorische Anforderungen wie der Digital Product Passport (DPP), der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und weitere Nachhaltigkeitsvorgaben dafür, dass Nachhaltigkeit nicht länger ein freiwilliges Marketingthema ist.
Was früher vor allem der Compliance diente, wird zunehmend zur Voraussetzung für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen. Nachhaltigkeitsdaten müssen bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung verfügbar sein und in Entscheidungen einfließen.
Für produzierende Unternehmen entsteht dadurch eine neue Herausforderung: Product Carbon Footprints (PCFs) berechnen, verstehen und reduzieren – und gleichzeitig die Kosten wettbewerbsfähig halten. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Cost Engineering und Carbon Transparency setzt die Partnerschaft von Sustamize und Indec an.
Zwischen CO₂-Transparenz und echten Entscheidungen liegt eine entscheidende Lücke
Viele Unternehmen haben bereits in CO₂-Bilanzen, Emissionsberechnungen und Nachhaltigkeitsinitiativen investiert. Dennoch bleibt ein großer Teil dieser Daten ungenutzt. Häufig liegen Emissionsdaten in isolierten Systemen vor, werden in unterschiedlichen Formaten bereitgestellt oder sind nicht detailliert genug, um konkrete Entscheidungen in Entwicklung, Einkauf oder Cost Engineering zu unterstützen. Gleichzeitig ist die Verfügbarkeit belastbarer Primärdaten von Lieferanten nach wie vor begrenzt – insbesondere in komplexen und globalen Lieferketten. Die eigentliche Herausforderung beginnt deshalb oft bereits bei der Datenbasis. Obwohl Unternehmen zunehmend Transparenz über die Emissionen ihrer Produkte und Lieferketten schaffen möchten, sind Primärdaten häufig unvollständig, nicht verfügbar oder nur schwer skalierbar. Ohne eine konsistente und hochgranulare Datengrundlage bleiben Nachhaltigkeitskennzahlen von operativen Entscheidungsprozessen getrennt.
Das gilt insbesondere für Bereiche wie Cost Engineering, technisches Benchmarking oder strategischen Einkauf. Zwar können Unternehmen Emissionsberichte erstellen und Nachhaltigkeitskennzahlen ausweisen, doch die Überführung dieser Erkenntnisse in konkrete Produkt-, Material- oder Beschaffungsentscheidungen bleibt oftmals eine Herausforderung. Um echte Transparenz und messbare Verbesserungen zu erreichen, müssen CO₂-Daten direkt in Kostenstrukturen, Produktdaten und Entscheidungsprozesse integriert werden. Erst wenn Carbon Intelligence dort verfügbar ist, wo Produkte entwickelt, bewertet und optimiert werden, kann Nachhaltigkeit ihr volles Potenzial als strategischer Entscheidungsfaktor entfalten.
Ohne belastbare CO₂-Daten keine fundierten Entscheidungen – hier setzt sustamize an
Um diese Lücke zwischen CO₂-Daten und fundierten Entscheidungen zu schließen, schafft sustamize die notwendige Datengrundlage für Carbon Transparency und Product Carbon Footprints. Durch den Fokus auf hochgranulare Nachhaltigkeits- und CO₂-Daten werden Emissionen messbar, vergleichbar und direkt für operative Entscheidungen nutzbar. Mit strukturierten und hochgranularen CO₂e-Daten für Materialien, Fertigungsprozesse und Energiemixe macht sustamize Emissionen messbar, vergleichbar und direkt für operative Entscheidungen nutzbar. So können Unternehmen Datensilos aufbrechen und eine konsistente, skalierbare Grundlage für Nachhaltigkeit, Benchmarking und Cost Engineering schaffen.
Im Mittelpunkt steht ein Bottom-up-Ansatz. Anstatt mit pauschalen Durchschnittswerten zu arbeiten, werden Emissionen entlang realer Produktstrukturen modelliert – von Rohstoffen über Fertigungsprozesse bis hin zu End-of-Life-Szenarien. Dadurch spiegeln die Daten die tatsächliche Herstellung eines Produkts wider und können direkt für Engineering-, Benchmarking- und Beschaffungsprozesse genutzt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil ist zudem die Konsolidierung von Nachhaltigkeitsdaten. Unternehmen müssen nicht ausschließlich auf Primärdaten ihrer Lieferanten warten, die häufig unvollständig, verspätet oder gar nicht verfügbar sind. Stattdessen können sie auf eine belastbare sekundäre Datenbasis zurückgreifen und diese schrittweise mit Primärdaten anreichern. Das Ziel ist klar: Keine Datenlücken – auch dann nicht, wenn Lieferantendaten fehlen.
Um Aktualität und Qualität sicherzustellen, wird die Datenbank zweimal jährlich aktualisiert und berücksichtigt Veränderungen bei Energiesystemen, Materialien und industriellen Prozessen. Zusätzlich werden Recyclingfaktoren sowie End-of-Life-Szenarien integriert, um Kreislaufwirtschaft und Lebenszyklusbetrachtungen realitätsnah abzubilden.
Dadurch lassen sich Product Carbon Footprints auch unter realen Marktbedingungen zuverlässig berechnen – trotz steigender Anforderungen von Kunden, Lieferanten und Regulierungsbehörden. Nachhaltigkeit wird so mehr als eine reine Reporting-Kennzahl. Sie entwickelt sich zu einer belastbaren Datengrundlage, die direkt in Benchmarking, Produktentwicklung und Optimierungsprozesse integriert werden kann.
Wie Indec CO₂-Daten in strategische Produktentscheidungen übersetzt
Während sustamize die notwendige Datengrundlage für Carbon Transparency und Product Carbon Footprints schafft, bringt Indec die Expertise mit, um diese Informationen in konkrete Optimierungs- und Wettbewerbsstrategien zu übersetzen.
Als Engineering- und Beratungspartner unterstützt Indec produzierende Unternehmen mit technischem Benchmarking, Should-Costing und Value Engineering. Dabei werden Produkte nicht isoliert betrachtet, sondern als Gesamtsystem analysiert. Kostenstrukturen, Konstruktionsentscheidungen, Fertigungsprozesse und Leistungsmerkmale werden in einem integrierten Ansatz gemeinsam bewertet.
Genau dieser ganzheitliche Blick ist entscheidend. Denn fundierte Entscheidungen entstehen nicht durch die Betrachtung einzelner Kennzahlen, sondern durch das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Kosten, Design, Fertigung und Performance über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.
Durch die Integration von Nachhaltigkeits- und CO₂-Daten erweitert Indec diesen Ansatz um eine zusätzliche strategische Dimension. Kostenoptimierung wird nicht länger isoliert betrachtet, sondern im Kontext von Emissionsauswirkungen, regulatorischen Anforderungen und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit eines Produkts.
Benchmarking neu gedacht: Kosten und CO₂ in einem Modell
Der größte Mehrwert der Partnerschaft zwischen Sustamize und Indec liegt darin, zwei Perspektiven zusammenzuführen, die in Unternehmen bislang häufig getrennt betrachtet wurden: hochwertige Nachhaltigkeitsdaten und tiefgehende Cost-Engineering-Expertise.
Werden die granularen CO₂-Daten von Sustamize in die Benchmarking- und Beratungsansätze von Indec integriert, verändert sich Benchmarking grundlegend. Es entwickelt sich von einer rein kostenorientierten Betrachtung zu einer multidimensionalen Analyse, bei der Kosten und CO₂-Auswirkungen innerhalb desselben Produktkontexts gemeinsam bewertet werden.
Dadurch entsteht ein deutlich umfassenderes Verständnis von Produkten. Entscheidungen, die auf den ersten Blick eindeutig erscheinen, werden differenzierter – und letztlich strategischer.
- Kosten- und CO₂-Hotspots identifizieren: Ein Bauteil kann auf einer Stückliste äußerst kosteneffizient erscheinen, bei genauerer Analyse jedoch einen deutlich höheren CO₂-Fußabdruck verursachen. Umgekehrt kann eine nachhaltigere Alternative zunächst teurer wirken, langfristig jedoch Vorteile durch effizientere Prozesse, einen geringeren Materialeinsatz oder eine bessere regulatorische Konformität bieten.
- Win-Win-Potenziale sichtbar machen: Durch die gemeinsame Betrachtung von Kosten und Emissionen werden nicht nur Zielkonflikte sichtbar, sondern auch Potenziale, bei denen sich beide Kennzahlen gleichzeitig verbessern lassen. In vielen Fällen eröffnet diese integrierte Sichtweise echte „Win-Win“-Möglichkeiten, bei denen sowohl Kosten als auch Emissionen reduziert werden können.
Genau hier entsteht der eigentliche Mehrwert der Partnerschaft. Sustamize liefert belastbare CO₂-Daten auf Produkt- und Materialebene, während Indec diese Informationen mithilfe seines ganzheitlichen Benchmarking- und Beratungsansatzes in reale Produktstrukturen, Kostenmodelle und Engineering-Entscheidungen übersetzt.
Unternehmen können dadurch über isolierte Vergleiche hinausgehen und fundierte Entscheidungen entlang von Produktentwicklung, Einkauf und Fertigung treffen. Auch die Lieferantenbewertung wird umfassender: Statt ausschließlich den Preis zu betrachten, können Lieferanten anhand ihrer Gesamtleistung bewertet werden – einschließlich ihres CO₂-Fußabdrucks. Ein Aspekt, der mit steigenden Transparenzanforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die Zukunft der Produktentwicklung: Kosten, Performance und CO₂ gemeinsam denken
Die Partnerschaft zwischen sustamize und Indec zeigt, wie sich Nachhaltigkeitsdaten von einer reinen Reporting-Anforderung zu einem strategischen Steuerungsinstrument entwickeln. Während sustamize die notwendige Datengrundlage für Carbon Transparency und Product Carbon Footprints bereitstellt, übersetzt Indec diese Informationen in konkrete Benchmarking-, Cost-Engineering- und Optimierungsansätze. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen, die Kosten, Performance und CO₂-Auswirkungen gleichermaßen berücksichtigen.
CO₂ ist längst nicht mehr nur eine Kennzahl für Nachhaltigkeitsberichte. Für Ingenieur:innen, Einkaufsverantwortliche und Produktmanager:innen entwickelt es sich zunehmend zu einem zentralen Entscheidungsfaktor – bereits in den frühesten Phasen der Produktentwicklung. Kosten, Performance und CO₂-Auswirkungen müssen heute gemeinsam betrachtet werden, um Produkte zu entwickeln, die langfristig wettbewerbsfähig bleiben.
Da Dekarbonisierung kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Transformationsprozess ist, müssen Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus regelmäßig überwacht, angepasst und optimiert werden. Durch die Kombination aus der granularen Carbon Intelligence von Sustamize und dem ganzheitlichen Benchmarking- und Beratungsansatz von Indec erhalten Unternehmen die Möglichkeit, Produkte gleichzeitig unter Kosten- und CO₂-Gesichtspunkten zu bewerten und Optimierungspotenziale frühzeitig zu identifizieren.
Unternehmen, die Carbon Intelligence nicht in ihre Benchmarking-, Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse integrieren, laufen Gefahr, nicht nur aus Nachhaltigkeitssicht, sondern auch wirtschaftlich ins Hintertreffen zu geraten. Organisationen hingegen, die Carbon Transparency mit konsequentem Cost Engineering verbinden, können schneller auf Kundenanforderungen, regulatorische Entwicklungen und Marktveränderungen reagieren – und sich dadurch einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sichern.
Denn letztlich geht es nicht nur darum, Emissionen zu messen. Es geht darum, CO₂ als strategischen Hebel zu nutzen, um intelligentere Entscheidungen zu treffen, Produkte gezielt zu optimieren und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Möchten Sie die tatsächlichen Kosten- und CO₂-Auswirkungen Ihrer Produkte verstehen?
Erfahren Sie, wie hochgranulare Nachhaltigkeitsdaten und ganzheitliches Benchmarking dabei helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren, fundiertere Entscheidungen zu treffen und wettbewerbsfähigere Produkte zu entwickeln.



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